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Donnerstag, 11. März 2010
 
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Meningokokken

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Häufig gestellte Fragen

Wie stecke ich mich an?

Die Meningokokken sind Bakterien und häufige Auslöser einer Hirnhautentzündung. Es gibt verschiedene Erregertypen. Der Keim ist bei vielen Menschen Bestandteil der Mundflora. Die Infektion erfolgt aus dem Reservoir der eigenen Mundhöhle oder durch Tröpfcheninfektion von Keimträgern. Die Bakterien vermehren sich zunächst in den Lymphbahnen der Mundhöhle und gelangen dann in das Nervenwasser (Liquor) und an die Hirnhäute.

Wo kann ich mich anstecken?

Meningokokken sind weltweit anzutreffen. Die Erkrankung ist besonders häufig in Afrika, Südamerika und Asien. Die Erkrankung kann in Epidemien verlaufen, Einzelfälle häufen sich in den Frühjahrsmonaten.

Wie verläuft die Krankheit?

Die Inkubationszeit beträgt 2-4 Tage. Die Erkrankung beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen. Schon nach wenigen Stunden kommt es zu einer deutlichen Nackensteifigkeit. Bei schweren Verläufen kommt es zur Bewusstseinstrübung durch eine Hirnschwellung. Ohne Behandlung mit Antibiotika kommt es in 10% zum Tode, mit Behandlung ist die Prognose besser.

Wie kann ich mich schützen?

Ein Impfstoff, der injiziert werden muss, bietet bereits 7 Tage nach der einmaligen Impfung einen Schutz für 3 Jahre. Die Impfung ist für Reisen in bestimmte Länder Afrikas und Asiens empfohlen. Für die in Europa vorherrschenden Meningokokkenstämme gibt es zur Zeit keinen Impfstoff.

Mehr zum Thema

Häufig gestellte Fragen zum Thema
Das Robert Koch-Institut in Berlin (RKI) beantwortet häufig gestellte Fragen zu Infektionskrankheiten. Die Internetseiten des Robert Koch-Instituts zum Impfen werden vom Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts betreut und ständig aktualisiert.

Meningokokken-Erkrankungen - Informationen des Deutschen Grünen Kreuzes

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