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Donnerstag, 11. März 2010
 
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Diagnose & Behandlung

Auch bei Hepatitis B gilt: Vorsorgen ist besser als Behandeln.
Da eine Hepatitis B oft nur mit unspezifischen Beschwerden einhergeht, wird die Erkrankung anhand der Symptome nicht erkannt.
Die Diagnose muss mittels Blutuntersuchung gestellt werden.

Hepatitis B beschreibt eine Erkrankung, die die Leber betrifft. Da ihr Verlauf, je nach Stadium der Erkrankung sehr unterschiedlich ist, ist es schwierig eine Diagnose zu stellen. 

 

Das Virus wird sowohl indirekt, als auch direkt durch spezifische Labormethoden im Blut nachgewiesen. 

 

Die akute Hepatitis B heilt bei Erwachsenen in 90 bis 95 % der Fälle aus. Für die akute Hepatitis B gibt es keine speziellen Behandlungsmaßnahmen. Kommt es nicht zu einer Ausheilung der Infektion, kann die akute Hepatitis B in eine chronische Hepatitis B übergehen. 5 - 10 % der Fälle bei Erwachsenen und 60 - 80 % der Fälle bei Säuglingen sind davon betroffen. 

 

Eine chronische Hepatitis B kann ganz ohne Beschwerden und Symptome verlaufen oder auch unspezifische Symptome zeigen. Eine Hepatitis B-Infektion zeigt sich allerdings individuell sehr unterschiedlich. Nur ein Drittel der erwachsenen Patienten entwickelt tatsächlich eine Gelbsucht. Bei einem kleinen Teil der Patienten entwickelt sich eine sog. Schrumpfleber (auch Leberzirrhose genannt), die mit einem Leberversagen einhergehen kann. Mit einer Leberzirrhose ist das Risiko für die Entwicklung von Leberkrebs erhöht.

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