Wie wird geimpft?
Aktuell empfehlen die Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin die Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern von zwei bis 24 Monaten mit speziell für sie geeigneten Impfstoffen. Die Grundimmunisierung erfolgt in der Regel im Alter von zwei, vier und elf bis 14 Monaten. Frühgeborene Säuglinge erhalten zudem eine Impfdosis mehr.

Zudem empfiehlt die STIKO allen Menschen ab 60 Jahren eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen. Darüber hinaus sollten alle Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grundkrankheit (z. B. chronische Erkrankungen des Herzens, Diabetes mellitus, Asthma) oder infolge einer Erkrankung oder Störung des körpereigenen Abwehrsystems (z. B. Patienten nach Knochenmarktransplantation), Personen ohne Milz (sogenannte Asplenie) oder HIV-Infizierte eine einmalige Pneumokokken-Impfung erhalten. Wiederholungsimpfungen im Abstand von fünf Jahren für Erwachsene sollten nur bei bestimmten Risikopersonen (z. B. bei einer Asplenie) erfolgen.

 
Was bezahlt die Krankenkasse?
Die Krankenkassen zahlen in der Regel die Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen für Säuglinge und Kleinkinder von zwei bis 24 Monaten und für Menschen ab 60 Jahren. Auch für Kinder ab zwei Jahren, Jugendliche und Erwachsene mit einer höheren gesundheitlichen Gefährdung infolge einer Grunderkrankung oder durch angeborene oder erworbene Immundefekte tragen die Krankenkassen die Kosten.