Wie wird geimpft?
Aktuell empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin die FMSE-Impfung allen Personen, die in einem sogenannten Risikogebiet leben sowie Reisenden, die in ein solches fahren. Zum Risikogebiet zählen solche Regionen, in denen es gehäuft zu Erkrankungen durch FSME kommt. Auch Personen, die beruflich mit dem Virus in Kontakt kommen könnten (z.B. Laborpersonal, Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft) sollten sich impfen lassen. Für eine Grundimmunisierung sind drei Impfungen erforderlich, zwei Impfungen im Abstand von mindestens zwei Wochen sowie eine dritte nach 9-12 Monaten. Um den Impfschutz aufrecht zu erhalten, werden Auffrischimpfungen alle 3 Jahre empfohlen. Ein zeitlicher Abstand zu anderen Impfungen ist nicht erforderlich. Die Impfung kann mit speziellen Kinderimpfstoffen ab dem vollendeten ersten Lebensjahr verabreicht werden. Für Reisende gibt es eine sogenannte "Schnellimmunisierung". Die Grundimmunisierung erfolgt dann mit drei Impfungen an den Tagen 0, 7 und 21.7 Für Reisende gilt daher: Mindestens drei Wochen vorher ins Impfbuch schauen.

Was bezahlt die Krankenkasse?
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Impfung bei Personen, die in FSME-Risikogebieten leben und je nach Kasse auch bei Reisen in die Risikogebiete. Sprechen Sie Ihre Kasse am besten direkt auf eine Kostenübernahme an. Die Kosten bei beruflicherExposition werden i. d. R. nicht übernommen. Hier besteht aber ggf. ein Anspruchgegenüber dem Arbeitgeber auf Übernahme der Kosten.