Impfen schützt

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Sie können vor Infektionskrankheiten und ihren schwerwiegenden Folgen schützen, gegen die es auch heute oft keine wirksame Behandlung gibt.

 


Impfstoffe können den Einzelnen und die Allgemeinheit schützen

Es steht außer Frage, dass Wohlstand und Hygiene wesentlich zur Vermeidung von Infektionskrankheiten beitragen. So ist die Häufigkeit vieler Infektionen bereits vor der Einführung von Impfungen zurückgegangen, beispielsweise durch verbesserte hygienische Bedingungen oder eine bessere Ernährung. Allerdings ist nicht zu erwarten, dass verbesserte hygienische Bedingungen zu einer so deutlichen Senkung des Auftretens von Infektionen führen wie Impfungen. Denn manche Erreger wie die Masern-, Hepatitis-B-, Polio- und Humanen Papillomviren werden ausschließlich im menschlichen Organismus beherbergt und von Mensch zu Mensch weitergegeben.
Wichtig für den Schutz der Allgemeinheit durch Impfungen ist der gesellschaftliche Solidargedanke. Denn ein Schutz für die Allgemeinheit kann nur dann sichergestellt werden, wenn die Impfraten auf einem durchgehend hohen Niveau liegen. Die Impfrate gibt den Anteil der Personen in einer Bevölkerung an, die gegen eine bestimmte Krankheit geimpft sind.

Die Wirkdauer von Impfungen ist unterschiedlich

Einige Impfungen beugen der Erkrankung wahrscheinlich ein Leben lang vor, wie etwa die Masern- und Röteln-Impfung. Andere Impfungen müssen früher aufgefrischt oder wiederholt werden. Impfungen, wie zum Beispiel die gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung oder Keuchhusten sind etwa 5 – 10 Jahre wirksam und sollten danach aufgefrischt werden. Die Grippe-Impfung hingegen wird jährlich wiederholt. Wichtig zu wissen: Auch das Durchmachen einer Krankheit führt nicht unbedingt zu einer lebenslangen Immunität. So kann man beispielsweise mehrmals an Keuchhusten erkranken.

 

November 2017
VACC-1233246-0002