Impfen schützt

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Sie können vor Infektionskrankheiten und ihren schwerwiegenden Folgen schützen, gegen die es auch heute oft keine wirksame Behandlung gibt.



Impfstoffe schützen den Einzelnen und die Allgemeinheit.

Ein sicherer Schutz für die Allgemeinheit kann nur dann wirklich effektiv sein, wenn die Impfrate auf einem durchgehend hohen Niveau liegt. (Die Impfrate gibt den Anteil der Personen in einer Bevölkerung an, die gegen eine bestimmte Krankheit geimpft sind.)

Lediglich die flächendeckende Versorgung mit sauberem Trinkwasser hat einen ebenso signifikanten Rückgang der Häufigkeit von Infektionskrankheiten bewirkt wie Impfungen. Selbst die Einführung der Antibiotika vermochte die Sterblichkeitsrate nicht so stark zu senken. Als Vorsorgemaßnahme für die gesamte Bevölkerung trägt Impfen zur Senkung der Kindersterblichkeit und Erhöhung der Lebenserwartung bei. Impfungen senken gleichzeitig auch die Kosten im Gesundheitswesen.

Die Wirkdauer von Impfungen ist unterschiedlich.

Einige Impfungen beugen der Erkrankung wahrscheinlich ein Leben lang vor, wie etwa die Masern-, Mumps- und Röteln-Impfung. Viele Impfungen, wie zum Beispiel die gegen Tetanus und Diphtherie, sind etwa 10 Jahre wirksam, während andere Impfungen früher aufgefrischt oder wiederholt werden müssen. So wird z. B. die Grippe-Impfung jährlich wiederholt. Wichtig zu wissen: Auch das Durchmachen einer Krankheit führt nicht unbedingt zu lebenslanger Immunität. So kann man beispielsweise mehrmals an Keuchhusten erkranken.

 

April 2015
DE00913