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Dienstag, 9. März 2010
 
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Fragen und Antworten

Sie haben Fragen rund um das Thema Impfungen für Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene? Wir haben für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

 

Klicken Sie einfach die gewünschte Rubrik an und Sie erhalten eine Liste mit den Fragen und Antworten zum gewählten Thema.

 

Sie haben Ihre Frage nicht gefunden? Sie wünschen weitere Informationen? Wenden Sie sich an Ihren Kinder-, Jugend- oder Hausarzt und nutzen Sie unser Beratungsangebot. Erfahrene Beratungsärzte des Service Impfen Aktuell beantworten Ihre persönlichen Fragen.

 

 

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Häufig gestellte Fragen:

Viele der so genannten Kinderkrankheiten, wie beispielsweise Keuchhusten oder Haemophilus influenzae Typ b - Erkrankungen, sind besonders gefährlich für Säuglinge, da es zu schweren Krankheitsverläufen oder Komplikationen schon im Säuglingsalter kommen kann. Deshalb sollte möglichst frühzeitig geimpft werden, bevor das Kind durch die Erreger gefährdet wird. Zudem benötigt der Aufbau des kompletten Impfschutzes gegen eine Krankheit meist mehrere Impfungen und damit an sich bereits etwas an Zeit.

Die ständige Impfkomission (STIKO) am Robert- Koch-Institut in Berlin empfiehlt Säuglingen Impfungen gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b - Erkrankungen, Leberentzündung (Hepatitis B) und Pneumokokken. Die Kosten für die empfohlenen Impfungen übernehmen in der Regel die Krankenkassen.

Nein, denn täglich kommt ein Baby mit weitaus mehr unterschiedlichen Erregern in Berührung, mit denen sich sein Abwehrsystem auseinandersetzen muss. Im Vergleich dazu ist die Belastung durch eine Impfung mit einem Kombinationsimpfstoff sehr gering.

Bisherige Erfahrungen zeigen, dass die Schutzwirkung der einzelnen Impfstoffe durch die kombinierte Anwendung nicht beeinträchtigt wird. Und da, verglichen mit Einzelimpfungen, bei Verwendung von Kombinationsimpfstoffen nur wenige Injektionen erfolgen, ist deren Verträglichkeit insgesamt sogar besser.

Eine leichte Erkältung ist kein Grund, ein Kind nicht zu impfen, auch nicht mit Mehrfachimpfstoffen. "Leicht" bedeutet: Eine Körpertemperatur nicht über 38,5 Grad Celsius, normales Essverhalten und keine zusätzlichen Hinweise auf eine schwere Erkrankung. Wenn Ihr Kind am Tag nach der Impfung eine Erkältung bekommen sollte, liegt es wahrscheinlich daran, dass es bereits einen Infekt hatte, der am Impftag noch nicht zum Vorschein kam. Eine Impfung aus falscher Vorsicht zu verschieben, erhöht lediglich das Erkrankungsrisiko des ungeimpften Kindes.

Manchmal treten Reaktionen wie Hautrötungen und Schwellungen an der Einstichstelle auf, die in einigen Fällen schmerzhaft sind. Auch Fieber (bis max. 39,5 °C) und Unruhe können innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Impfung auftreten.

Nein. Bei einer Erkrankung wird das Immunsystem angeregt, den Krankheitserreger zu bekämpfen und ihn im Falle einer erneuten Infektion sofort zu erkennen und unschädlich zu machen. Prinzipiell geschieht das Gleiche bei einer Impfung, allerdings ohne das Ausbrechen der Krankheit.

Gerade chronisch kranke Kinder müssen vor Infektionen geschützt werden, denn die Immunabwehr der Kinder ist durch die Grunderkrankung geschwächt. So ist beispielsweise Keuchhusten gerade für Asthmakinder extrem belastend.

Nein. Die Muttermilch enthält zwar Abwehrzellen und Immunglobuline, aber sie verleiht keinen ausreichenden Schutz gegen Krankheiten. Auch der vorgeburtliche „Nestschutz“, den das Baby über das Nabelschnurblut von der Mutter erhält, lässt nach der Geburt nach. Der Säugling muss daher so schnell wie möglich seine eigene Abwehr aufbauen.

Eine fehlende ärztliche Dokumentation über eine Impfung wird gleichgesetzt mit "nicht geimpft". Das heißt, Kinder und Erwachsene, die keinen Impfnachweis haben, werden wie Nichtgeimpfte behandelt und geimpft. Eventuell vorausgegangene Impfungen stellen dabei kein Risiko dar.

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