Die Influenza, die echte Grippe, ist eine akute Viruserkrankung, die in Europa fast ausschließlich in den Wintermonaten auftritt. Die Übertragung geschieht über Tröpfchen von Mensch zu Mensch.
Auslöser der Erkrankung sind unterschiedliche Virustypen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie relativ leicht ihr Erbgut verändern können. Deshalb ist es notwendig, jedes Jahr einen veränderten angepassten Grippe-Impfstoff zu entwickeln. Da in den allermeisten Fällen die Influenza ihren Ausgangspunkt in Asien zu Jahresbeginn hat und sich von hier nach Westen ausbreitet, bleibt für die westlichen Länder genügend Zeit, auf die Beobachtung der Welt-Gesundheitsbehörde zu reagieren und den Impfstoff für die kommende Wintersaison zu entwickeln und zu produzieren.
Innerhalb von 2 bis 3 Tagen nach der Ansteckung entwickeln sich die Krankheitssymptome mit hohem Fieber, Rachenentzündung, trockener Husten, Schnupfen, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Glieder- und Kopfschmerzen. Beim unkomplizierten Verlauf ist die Erkrankung nach etwa 2 Wochen überstanden.
Als Komplikationen treten bakterielle Zusatzinfektionen auf, die Lungenentzündungen, Krupp-Husten bei Säuglingen, selten auch einmal Herzmuskelentzündungen oder Entzündungen des Gehirns verursachen können. Besonders gefährdet für diese Komplikationen sind alle Personen, die zusätzliche gesundheitliche Risikofaktoren aufweisen, beispielsweise Herzkranke, Nierenkranke, Asthmatiker und junge Säuglinge sowie Senioren.

