Häufig gestellte Fragen
Wie stecke ich mich an?
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine infektiöse Viruserkrankung, deren Erreger hauptsächlich durch Zeckenstiche übertragen wird. Infektionsgefahr besteht vom Beginn der ersten Frühlingswärme bis in den Spätherbst.
Wo kann ich mich anstecken?
Die FSME tritt vor allem in Russland, den baltischen Ländern, Polen, Österreich, der Tschechischen und der Slowakischen Republik, Deutschland (v.a. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen), Rumänien, Bulgarien, Ungarn, den Staaten des ehemaligen Jugoslawien, Albanien und Schweden auf. Kleinere Endemiegebiete finden sich in der Schweiz, Finnland, Italien und Griechenland.Waldgebiete und deren Ränder mit angrenzenden Wiesen sind besonders betroffen.
Wie verläuft die Krankheit?
3-14 Tage nach Biss einer virustragenden Zecke kommt es zu einer ersten Erkrankungsphase mit grippeähnlichen Symptomen. Bei einem Drittel der Erkrankten kommt es in einer zweiten Phase zu einer Meningitis mit Kopfschmerzen, Fieber und Nackensteifigkeit, einer Meningoenzephalitis mit zusätzlichen Bewusstseinsstörungen bis zu Bewusstlosigkeit oder Lähmungen bis hin zum Hirnstamm. Bei 1-2% der Erkrankten kommt es zum Todesfall.
Wie kann ich mich schützen?
Eine spezifische Behandlung ist bisher nicht möglich, umso größere Bedeutung gewinnt die Prophylaxe durch Impfung. Mit einer Grundimmunisierung von drei Impfungen (2 Impfungen im Abstand von mind. 14 Tagen, die 3. nach 9-12 Monaten) und einer Auffrischimpfung alle 3 Jahre kann einer Erkrankung wirksam vorgebeugt werden. Ein Zeitabstand zu anderen Impfungen ist nicht erforderlich.
Häufig gestellte Fragen zum Thema
Das Robert Koch-Institut in Berlin (RKI) beantwortet häufig gestellte Fragen zu Infektionskrankheiten. Die Internetseiten des Robert Koch-Instituts zum Impfen werden vom Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts betreut und ständig aktualisiert.
Lexikon des Deutschen Grünen Kreuzes
