Kinder sind infektanfälliger als ihre Eltern

(dgk) Der Frühling kommt, und die Osterferien stehen schon vor der Tür. Wer die freie Zeit für eine Auslandsreise nutzen will, sollte bei der Planung auch an die richtige Gesundheitsvorsorge denken. Besonders gilt dies, wenn Kinder mitfahren.

Für sie bedeuten ein anderer Tagesablauf und ungewohntes Essen eine größere Umstellung als für Erwachsene. Zudem  sind Kinder anfälliger gegen Infektionen und verkraften diese schlechter. Urlaubsreisen mit Säuglingen und Kleinkinder in Länder mit Malaria sollte zum Beispiel man wegen des hohen Risikos möglichst nicht unternehmen. Gegen viele ansteckende Krankheiten gibt es jedoch eine wirksame Prävention durch Schutzimpfungen. Lassen Sie sich also rechtzeitig beraten, ob für Ihr Urlaubsland spezielle Reise-Impfungen empfohlen oder sogar vorgeschrieben sind.

Wichtig ist auch, dass Kinder vor einer Fernreise alle Schutzimpfungen erhalten haben, die ihrem Alter entsprechen: gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B, Masern, Mumps und Röteln, Windpocken sowie Pneumokokken und Meningokokken. Viele dieser Erkrankungen kommen in Reiseländern noch weitaus häufiger vor als in Deutschland.

Auch Erwachsene schauen am besten in ihrem Impfpass nach, ob alle nötigen Auffrischimpfungen vorliegen, um sie eventuell nachholen zu lassen. Vor allem an die Impfung gegen FSME sollten vor Reisen in Länder mit Risikogebieten auch die Eltern und Großeltern denken, denn sie haben ein besonders hohes Komplikationsrisiko.

Rat erhalten alle Reiselustigen beim Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK). Unter www.ibera-online.de finden Sie kostenlose Informationen zu jedem Reiseland. Sollte die Beratung ausführlicher sein, senden Sie uns Ihre „Wunschliste“ ausgefüllt zu. Für 6 € bekommen Sie eine mehrseitige Beratung per Post oder Mail. Und jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr erreichen Sie uns in der Impfsprechstunde unter der Nummer 06421 – 293 188.